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TherapieDie meisten gutartigen Geschwülste können durch das Darmrohr (Koloskop) entfernt werden, dazu ist nur selten eine Operation erforderlich. Zur Behandlung bösartiger Tumore stehen drei Verfahren zur Verfügung: die Entfernung durch die Operation, die Strahlentherapie und die medikamentöse Behandlung (Chemotherapie). Bei der Behandlung von Darmkrebs hat jedoch die Operation die größte Bedeutung; dabei wird der gesamte vom Tumor betroffene Bereich des Darms samt Lymphgefäßen und Lymphknoten entfernt. Da der Dickdarm aber ein sehr langes Organ ist, bedeutet die Entnahme eines Abschnitts nicht den Verlust der Darmfunktion. In Einzelfällen wird zwar vorübergehend ein künstlicher Darmausgang (Anus praeter) gelegt, damit die frische Operationsnaht am Darm verheilen kann, dieser kann später durch eine weitere Operation wieder entfernt werden. Bei größeren Tumoren wird nach der operativen Entfernung eine Bestrahlung durchgeführt (in Einzelfällen sogar schon vorher), oft wird danach auch eine Kombination von Bestrahlung und Chemotherapie verordnet. Die Chemotherapie (Zytostatika) hat zur Aufgabe das Zellwachstum und die Zellteilung zu hemmen. Diese Therapieform kommt vor allem in Betracht, wenn der Krebs bereits schon Tochtergeschwülste (Metastasen) gebildet hat, die chirurgisch nicht zu entfernen sind. Die Chemotherapie wird auch als Ergänzung zur operativen Entfernung von bösartigen Tumoren gewählt. |
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