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Auswirkungen
Unter einer konsequenten Behandlung verläuft eine Colitis ulcerosa meist günstig. Verschlechterungen und Entzündungsschübe können durch Medikamente gut beherrscht werden. Die Mehrzahl der Betroffenen ist in ihrer Arbeitsfähigkeit nur wenig oder gar nicht eingeschränkt, ihre Lebenserwartung ist nicht kürzer als die der Normalbevölkerung. Lebensbedrohliche Komplikationen der Colitis ulcerosa (z. B. ein Darmdurchbruch in den Bauchraum) sind heute sehr selten geworden.
Patienten mit Colitis ulcerosa haben ein höheres Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken. Krankheitsdauer, die Größe der befallenen Darmregion und ein jugendliches Alter bei Krankheitsbeginn sind Faktoren, die das Krebsrisiko erhöhen. Eine konsequente Langzeitbehandlung mit Mesalazin-haltigen Medikamenten kann das Darmkrebsrisiko möglicherweise verringern.
Der Arzt wird deshalb bei Patienten mit mehr als 10jähriger "Colitis-Geschichte" den weiteren Krankheitsverlauf durch regelmäßige Dickdarmspiegelungen (Koloskopie) mit Entnahme von Gewebeproben (Biopsie) empfehlen. Werden krebsartige Zellveränderungen (Dysplasien) frühzeitig entdeckt, kann eine operative Entfernung des Dickdarms eine Heilung herbeiführen.
Zu den starken körperlichen Einschränkungen kommt noch die seelische Belastung – Betroffene stoßen in ihrem sozialen Umfeld häufig auf Unwissenheit, Unverständnis und zum Teil auf Ablehnung. Hinzu kommt, dass sie in der Arbeitswelt oft als „nicht belastbar" gelten |
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