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Ursachen/Risikofaktoren

Unter Bulimie leiden in den hochindustrialisierten Ländern der westlichen Welt etwa 2 bis 4% der weiblichen Bevölkerung. Wie bei der Magersucht (Anorexia nervosa) handelt es sich bei den Bulimie-Patienten häufig um Menschen aus der Mittel- oder Oberschicht. Zu über 90% sind Mädchen und junge Frauen betroffen, meist zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr. Aber auch Jungen und junge Männer erkranken zunehmend an Bulimie.

Besonders in Stresssituationen und bei seelischen Spannungszuständen oder „innerer Leere" wird die Essensaufnahme als tröstliche Ersatzhandlung für verleugnete Bedürfnisse erlebt. Andererseits dient das Verschlingen der Nahrung oder auch das gewaltsame Herbeiführen des Erbrechens als Ausdruck unterschwelliger Aggressionen. In diesem Zusammenhang erklärt sich auch die häufig beobachtete Neigung der Patienten, sich in Spannungszuständen geringfügige bis mittelschwere Verletzungen, beispielsweise Schnittwunden an den Unterarmen, zuzufügen.

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