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Therapie
Die Therapie der akuten Bronchitis besteht bei einer rein viralen Infektion in der Gabe von schleimlösenden Medikamenten. Einerseits stehen sog. Sekretolytika (z. B. Ambroxol oder Kamillenöl, das inhaliert wird) zur Verfügung, welche die Produktion von weniger zähem Schleim bewirken. Zum anderen kommen sog. Mukolytika (z.B. N-Acetylcystein) zum Einsatz, die den bereits gebildeten zähen Schleim verflüssigen helfen. Zudem sollten die Patienten viel Flüssigkeit zu sich nehmen, um die Verflüssigung des Schleims zu ermöglichen. Da eine akute Bronchitis häufig im Rahmen einer Grippe auftritt, werden die Begleitsymptome wie Fieber und Gliederschmerzen entsprechend behandelt. Antibiotika sind nur dann notwendig, wenn die Bronchitis sich nicht von selbst bessert oder eine bakterielle Lungenentzündung droht. Ist die akute Bronchitis Folge einer Inhalation von giftigen Gasen, muss der Patient zur Beobachtung in eine Klinik aufgenommen werden, da auch Stunden nach dem Einatmen noch lebensbedrohliche Komplikationen auftreten können. Bei der Behandlung der chronischen Bronchitis gilt es vor allem, die Auslöser der Erkrankung auszuschalten. Das bedeutet vor allem: Schluss mit dem Rauchen. Aber auch giftige Dämpfe z. B. am Arbeitsplatz müssen gemieden werden, will man die Beschwerden nicht weiter verschlechtern. |
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