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Krankheitsbild
Ein erstes sicheres Anzeichen einer Borrelien-Infektion, das nur in etwa 30% aller Fälle auftritt, ist eine ringförmige Rötung der Haut um die Zeckeneinstichstelle. Diese Hautrötung breitet sich langsam kreisförmig aus und kann dann auch an anderen Körperstellen auftreten. Deshalb wird sie auch Wanderröte oder Erythema migrans genannt. Zudem zeigen sich häufig grippeähnliche Beschwerden . Wochen bis Monate nach dem Zeckenstich treten gelegentlich Hirnnervenausfälle auf. Es kann zu Entzündungen des Gehirns und Nervenlähmungen(Neuroborreliose) kommen. Besonders typisch sind auch Arthritiden(Lyme-Arthritis), also Entzündungen der Gelenke, starke Muskelentzündungen und Knochenschmerzen, die häufig nachts auftreten. Besonders an Händen und Füßen verfärbt sich die Haut der Betroffenen blaurot und wirkt geschwollen. Später bildet sie sich zunehmend zurück und wird dünn wie Zigarettenpapier. Obwohl das Immunsystem nach der Infektion Abwehrstoffe (Antikörper )gegen den Erreger bildet, kann es selbst nach sehr langer Zeit in manchen Fällen zusätzlich zu Erkrankungen der Haut, der Gelenke und des Herzens kommen. |
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