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Bluthochdruck: Auswirkungen

Da der Bluthochdruck anfänglich kaum Symptome verursacht, sieht der Patient oft nicht die Notwendigkeit einer Behandlung ein und gefährdet damit seine zukünftige Gesundheit. Dauerhaft erhöhte Blutdruckwerte normalisieren sich selten von allein. Daher ist die Hochdruckbehandlung meist eine lang andauernde oder oft sogar lebenslange Therapie. Regelmäßige Messungen des Blutdrucks und Kontrolluntersuchungen auf Folgeschäden begleiten die Behandlung.



Bei unbehandeltem Bluthochdruck besteht die Gefahr, dass der Patient bereits in jungen Jahren an einem Herzversagen (Herzinsuffizienz), einem Herzinfarkt, einer Gehirnblutung, einem Schlaganfall oder einem Nierenversagen erkrankt oder stirbt. Bluthochdruck ist daneben der wichtigste Risikofaktor für einen
Schlaganfall (Apoplex, zerebraler Insult). Er ist neben Zigarettenrauchen und erhöhtem Cholesterin auch der wichtigste Risikofaktor für eine Verkalkung der Herzkranzgefäße. Die koronare Herzkrankheit (KHK) ist die häufigste Todesursache unter Hochdruckpatienten.
Eine Vielzahl der Hochdruckkranken entwickelt eine schwere Gefäßverkalkung (Arteriosklerose). Betrifft diese die Herzkranzgefäße (Koronarien), entsteht daraus die koronare Herzkrankheit (KHK) mit der Gefahr der Brustenge (Angina pectoris) und des Herzinfarktes. Krankhafte Vergrößerungen des Herzens (Hypertrophie) und Herzschwäche (Herzinsuffizienz) werden mit dem Begriff „hypertensive Herzerkrankung" zusammengefasst. Sie können sich als zunehmende Atemnot bei körperlicher Belastung äußern.

Weitere Spätschäden sind Nierenkrankheiten, die über das Stadium der Nierenschwäche (Niereninsuffizienz) zum Nierenversagen mit der Notwendigkeit der Blutwäsche (Dialyse) und späteren Nierentransplantation führen können. Dazu kommen krankhafte Veränderungen der Netzhaut und des Augenhintergrundes (Fundus hypertonicus) mit Sehstörungen. An den Beinen können erhebliche Durchblutungsstörungen auftreten. Das Auftreten eines Raucherbeins (periphere arterielle Verschlusskrankheit, kurz PAVK) wird begünstigt.

Nach langjährigem Verlauf kann der unbehandelte Bluthochdruck durch verminderte körperliche Belastbarkeit und die Spätschäden zu erheblichen Einschränkungen der Leistungsfähigkeit führen.

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