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Bekannte Ursachen eines sekundären Bluthochdruck

Nierenerkrankungen (renaler Bluthochdruck):
In insgesamt 5 bis 10% ist die Hochdruckkrankheit eine Folge einer beidseitigen schweren Nierenerkrankung. Beispiele sind Nierenentzündungen (Nephritis, z. B. Glomerulonephritis, Pyelonephritis) und anderen Erkrankungen des Nierengewebes (z. B. polyzystische Nieren). Im Gegensatz zu diesen meist kaum beeinflussbaren Erkrankungen können Verengungen (Stenose) einer Nierenarterie, die zum Nierengefäß-bedingten (renovaskulären) Bluthochdruck führen, meist operativ behandelt werden.

Hormonelle und Stoffwechselerkrankungen (endokrine Hypertonie):
In weniger als 5% aller Fälle ist der Bluthochdruck auf eine möglicherweise heilbare Erkrankung zurückzuführen. Dazu gehören in erster Linie Erkrankungen der Hormondrüsen wie der Schilddrüse (
Schilddrüsenvergrößerung), der Nebennieren (z. B. das Cushing-Syndrom) und der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse). Ferner gibt es – meist gutartige und heilbare – Tumore (Phäochromozytom), die Blutdruck-steigernde Botenstoffe (Katecholamine) freisetzen und auf diese Weise zum Bluthochdruck führen.

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