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Kleiner Tipp: Wo immer es möglich ist, benutzen Sie statt der Rolltreppe oder des Aufzugs die Treppe! Achtung: Auch Saunabesuche können starke Blutdruckanstiege verursachen. Wurde bereits ein Bluthochdruck diagnostiziert, muss der Arzt befragt werden. Wenn diese Maßnahmen alleine nicht ausreichen, erfolgt eine medikamentöse Behandlung mit blutdrucksenkenden (antihypertensiven) Mitteln. Sie wird auf den einzelnen Patienten (nach Alter, Schweregrad, Begleiterkrankungen, Beruf, etc. abgestimmt. Antihypertensiva existieren in großer Vielfalt. Die wichtigsten stammen aus den Klassen der Diuretika , Betablocker , Calciumantagonisten , ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Antagonisten .
Zusätzlich zu den ärztlichen Kontrollen sollte der Patient seinen Krankheitsverlauf selbst überwachen, indem er/sie zu Hause die Blutdruckselbstmessung durchführt. Die Ergebnisse können in einen Blutdruckpass eingetragen werden. Anfängliche Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Leistungsschwäche und gelegentlicher Schwindel sind zu Beginn der medikamentösen Blutdruckbehandlung häufig. Sie vergehen aber meist nach wenigen Wochen, wenn sich der Körper an den niedrigeren Blutdruck gewöhnt hat.
Bei einer Schwangerschaft erhöht ein unbehandelter Bluthochdruck sowohl die Gefahr für die Mutter als auch für das Kind. Eine strenge Kontrolle des Blutdrucks während der Schwangerschaft und eine geeignete Hochdruckbehandlung können die Risiken für Mutter und Kind senken. |
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