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Krankheitsbild
Die Hochdruckerkrankung verläuft oft jahrelang ohne die geringsten Beschwerden. Treten Krankheitszeichen auf, sind diese oft sehr uncharakteristisch: Nervosität, Herzklopfen, Schwindel, Kopfschmerzen, Sehstörungen. Gelegentlich kommt es zu Ohrensausen oder Atemnot bei Anstrengung. Häufig wiederkehrendes Nasenbluten oder eine starke Rötung der Gesichtshaut kann auf einen Bluthochdruck hinweisen und sollte ärztlich abgeklärt werden.
„Richtige" Symptome treten erst auf, wenn Herz und Gefäße lange Zeit den hohen Drücken ausgesetzt waren. Es entwickelt sich eine allgemeine Verkalkung des Gefäßsystems (Arteriosklerose). Die Folge sind ernste Spätschäden an Herz, Gehirn, Niere, Augen etc. (siehe auch Auswirkungen)
Die Entstehung der Arteriosklerose wird bei vielen Hochdruckkranken dadurch begünstigt, dass der Bluthochdruck mit erhöhten Blutfett- und Cholesterinwerten (Hyperlipidämie, Hypercholesterinämie) oder gar einer ausgeprägten Fettstoffwechselstörung vergesellschaftet ist. Bei nicht wenigen Hochdruckkranken sprechen die Körperzellen auf das Stoffwechselhormon Insulin (Insulinresistenz) kaum noch an oder es liegt eine ausgebildete Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) vor. |
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