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Therapie
Eine Blasenentzündung, die keine Beschwerden verursacht, muss nur bei schwangeren Patientinnen und Kindern behandelt werden, da bei diesen Patienten die Gefahr für eine Nierenbeckenentzündung relativ groß ist. Alle Patienten mit einer Blasenentzündung sollten in erster Linie reichlich trinken. So werden Bakterien mit speziellem Blasentee aus der Harnblase "ausgespült". Die Anwendung von Blasentees sollte aber nicht länger als zwei Wochen dauern. Bärentraubenblättertee und Tee aus Birkenblättern haben neben der harntreibenden auch noch eine desinfizierende Wirkung. Der Genuß sollte sich auf 2-3 Tassen pro Tag beschränken.Brennessel- und Hagebuttentee sind in unbegrenzten Mengen zu empfehlen. Auf Kaffee und Schwarztee muß grundsätzlich verzichtet werden, da diese die Blase zusätzlich reizen. Vermeiden Sie Alkohol und begrenzen Sie die Eiweißzufuhr! In leichten Fällen läßt sich eine solche Entzündung mit warmen Kompressen und einer Wärmflasche gut behandeln. Zusätzlich sind beruhigende und desinfizierende Sitzbäder mit Meersalz, Calendulatinktur, Kamille und Zinnkraut empfehlenswert. -Meersalz: 200g pro Sitzbad - Calendula (Ringelblume): soviel dem Badewasser zusetzen, bis es sich leicht verfärbt - Zinnkraut: zwei Hand voll mit einem Liter Wasser 20 Minuten kochen lassen - Kamille: 50g mit einem Liter kochenden Wasser aufgießen Bei Schmerzen können krampflösende Mittel verordnet werden. |
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