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Erkennung/Untersuchungen
Das A & O für die richtige Behandlung einer Bindehautentzündung ist aufgrund der Vielfalt der möglichen Ursachen die sorgfältige Diagnose. Der Augenarzt sieht sich zunächst die Bindehaut genau an. Dazu lässt er den Patienten das Auge in verschiedene Blickrichtungen bewegen. Zur Untersuchung der Bindehaut auf den Lidern muss er die Unterlider mit einem Spezialgerät, dem sogenannten Lidhaken, hochheben. Die Oberlider werden mit dem Lidhaken umgewendet (ektropioniert).
Wichtig für den Arzt ist die Art der Rötung. Ist sie vorzugsweise auf die äußere Bindehaut beschränkt und lassen sich die Blutgefäße verschieben, so handelt es sich um eine Entzündung der Bindehaut. Bei einer Entzündung tiefer gelegenerer Teile des Auges, lassen sich die Blutgefäße nicht verschieben. Der Reizzustand des Auges ist bläulich-rot. Die Beschaffenheit des abgesonderten Sekretes ist entscheidend für die Diagnose. Ist es wässrig, schleimig oder eitrig? Eitrige Sekretionen weisen auf Infektionen mit Bakterien hin.
Sind beide Augen betroffen oder nur eines? Virus- und Chlamydieninfektionen beginnen gewöhnlich an einem Auge. |
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