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Therapie
Um die Nervenwurzeln zu schonen ist zunächst Bettruhe angezeigt, so lange bis die Schmerzen abklingen. Gleichzeitig erhält man eine medikamentöse Therapie zur Schmerzlinderung. Sind die Schmerzen abgeklungen, beginnt die physikalische Therapie.
Einen günstigen Effekt hat Kortison. Es verringert die Schwellung, nimmt damit den Druck von der Nervenwurzel und lindert den Schmerz oft schon innerhalb weniger Stunden. Zusätzlich können einfache Schmerzmittel wie z. B. Ibuprofen, Diclofenac hilfreich sein, die gleichzeitig antientzündlich wirken.
Physiotherapie Wärmebehandlungen: Wärme steigert die Durchblutung und unterstützt den Abtransport von Entzündungssubstanzen. Muskeln werden gelockert, das Bindegewebe wird elastischer und die Gelenkschmiere flüssiger. Als Wärmeanwendungen bieten sich an: Warme Umschläge (z. B. feucht-heißer Heublumensack, Schlammpackungen, Fango) warmes Bad (mit Zusätzen, die Muskeln lockern wie z. B. Wacholder), Dampfbad, Infrarotlicht, Sauna.
Ultraschall: Ultraschallwellen erzeugen eine Vibration, wobei die Schallwellen etwa acht Zentimeter tief eindringen. Dies fördert die Durchblutung und lockert die Muskeln auch in tieferen Schichten. Auch Verklebungen, die durch alte Entzündungen entstanden sind, lösen sich. Vermutlich beeinflusst Ultraschall auch die Schmerzweiterleitung der Nerven. |
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