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Vorsorge

Asthmatische Erkrankungen treten gehäuft innerhalb von Familien auf. Ein bekanntes Risiko für die spätere Entwicklung eines Asthma bronchiale besteht in der Allergenexposition während der frühen Kindheit. Allergenexposition bedeutet, dass ein ständiger Kontakt mit Stoffen, die einen Asthmaanfall bei Personen mit sehr empfindlichen Atemwegen auslösen, besteht. Besonders gefährlich ist vor allem der Kontakt mit der Hausstaubmilbe und Passivrauchen innerhalb des ersten Lebensjahrs.
Fraglich sind die Bedeutung der Ernährung und der Einfluss sozialer Faktoren. Bekannt ist allerdings, dass bei großer Geschwisterzahl Heuschnupfen seltener auftritt. Möglicherweise senken häufige Infekte in der frühen Kindheit das Risiko späterer allergischer Atemwegserkrankungen.
Allgemeine vorbeugende Maßnahmen bestehen im Verzicht auf Tierhaltung (Tierhautschuppen, Vorratsmilbe, Schimmelpilze) und unnötiger Staubquellen (Hausstaubmilben).
Bei der recht häufigen Hausstaubmilben-Allergie kann durch die Verwendung hautfreundlicher, milbendichter Kopfkissen und Matratzenüberzüge (evtl. auch "Allergiker-Matratzen") der ständige Kontakt mit dem Allergen deutlich verringert werden. Wichtig ist auch das Einstellen von Tabakkonsum sowie das Vermeiden übertriebener körperlicher Anstrengungen. Die Raumreinigung sollte durch den Einsatz von Staubsaugern mit Feinstaubfiltern erfolgen. Etwa die Hälfte aller asthmatischen Erkrankungen könnte vermieden werden, wenn das vorhandene Wissen über  Risikofaktoren angewendet würde.

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