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Arthrose (Gelenkerkrankungen, Arthrosis deformans)


Arthrose-Therapie

MoorpackungEine kausale, d.h. die Ursache behebende Arthrose-Therapie gibt es nicht. Die Behandlung der degenerativen Gelenkerkrankungen bestehen je nach Stadium in aktiven oder passiven Bewegungsübungen, wie z.B. Unterwassermassagen oder Wärmeanwendungen (Bestrahlung, Heißluft, Fango- Moorpackungen) Auch durchblutungssteigernde Hauteinreibungen und Schmerzbekämpfung durch Analgetika können helfen. Bei besonders schweren Arthropathien (besonders des Hüftgelenkes) kann ein Gelenkersatz (Arthroplastik) die Gelenkfunktion wiederherstellen.

Eine endgültige Arthrose-Therapie ist meist erst der künstliche Gelenkersatz, also eine Totalendoprothese (TEP). Am häufigsten wird diese am Hüftgelenk durchgeführt. Seltener am Kniegelenk. Über den richtigen Zeitpunkt für einen künstlichen Gelenkersatz bei Arthrose entscheiden die Schmerzen des Patienten und weniger das Röntgenbild, welches manchmal auch schon bei nur wenig beeinträchtigten Patienten sehr stark verändert sein kann.

Da die künstlichen Gelenke nicht ewig halten (Hüftgelenken halten etwa 15 Jahre) und man diese nur einmal und dann mit kürzerer Lebensdauer wechseln kann, möchte man besonders bei jüngeren Menschen den Zeitpunkt des Gelenkersatzes so lange wie möglich aufschieben. Man versucht daher, bei diesen Menschen möglichst lange mit den o.g. nicht operativen Maßnahmen zurecht zu kommen.

 


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