Arthrose
und Ernährung
Schmerzende Gelenke
bei Arthritis und Arthrose stehen in engem Zusammenhang mit der Ernährung, denn die richtige Kost kann den Gesamtverlauf der
Arthrose hinauszögern sowie die Schmerzen einer akuten Arthritis lindern.
Die Rheumaforschung konnte nachweisen, dass unsere Nahrung Entzündungen
und Schmerzen vermindert, wenn sie arm an Arachidonsäure ist. Diese
kommt besonders in fetten Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs vor.
So
kann, neben Tee und Wasser (2 l pro Tag), eine vollwertige,
fleischarme Ernährung in vielen Fällen die Schmerzen
der Arthrose und der Arthritis verhindern oder zumindest deutlich
lindern. Gleichzeitig sollte die Kost reichlich Fischöle
mit ihren Omega-3-Fettsäuren beinhalten, Vitamin C sowie
Antioxidanten wie das Vitamin E, welches sich u.a. in pflanzlichen
Ölen, Getreide und Nüssen findet. Ein weiterer Tipp
zur Ernährung bei Arthrose ist die Grünlipp-Muschel,
mit der schon die Ureinwohner Neuseelands, die Maori, ihre
Alterssteifheit
behandelt haben.
Bedenken
sollte man bei allen Hinweisen zur Ernährung bei Arthrose
und Arthritis immer, dass es bei einigen dieser Tipps keine wissenschaftlichen
Nachweise über ihre Wirksamkeit gibt, sie jedoch schon vielen
Patienten Linderung ihrer Beschwerden gebracht haben.
Prognose
Eine
einmal bestehende Arthrose mit Schäden und Verformungen an der
Knochensubstanz kann bisher nicht rückgängig gemacht werden. Alle
therapeutischen Bemühungen richten sich darauf, ein schnelleres Fortschreiten
zu verhindern oder die Symptome zu lindern. Insofern ist die Prognose insgesamt
eher ungünstig. Das sollte kein Anlass sein, die therapeutischen
Möglichkeiten nicht auszuschöpfen.
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