ANZEIGEN
 
 
linie_oben

Mein Arzt hat bei mir eine PAVK festgestellt und mir Gehtraining empfohlen. Wie funktioniert dieses Gehtraining und was kann ich damit erreichen?
Mit dem Gehtraining wird versucht, die Bildung von neuen Gefäßen, sogenannten Kollateralen anzuregen. Diese Kollateralen können einen Teil der Blutversorgung übernehmen. Geeignet ist das Gehtraining nur für Patienten im Stadium I und II nach Fontaine (Im Stadium I sind noch keine Beschwerden vorhanden, meist handelt es sich um einen Zufallsbefund; im Stadium II tritt Schmerz nur unter Belastung auf). Im Stadium III (Belastungsschmerz und Ruheschmerz bei horizontaler Lagerung der Beine) und IV (wie Stadium III und erstes Auftreten von Nekrosen wegen der Mangeldurchblutung) darf kein Gehtraining eingesetzt werden.
Zuerst wird die Leistungsgrenze am Laufband getestet, d. h., man stellt fest, ab welcher Gehstrecke der Schmerz beginnt. Etwa zwei Drittel dieser Strecke gilt als Übungswert, danach wird eine Pause eingelegt, dann setzt sich der Patient wieder in Bewegung. Wichtig: Während des Trainings dürfen keine Schmerzen auftreten.
Für den Erfolg eines Gehtrainings sprechen:
– PAVK < ein Jahr
– Verschluss einseitig
– Verschluss der Oberschenkelarterien
– gute Herz-Lungenfunktion
– normaler Bewegungsapparat
– gute Motivation des Patienten (entscheidendster Faktor)
Negativ wirken sich aus:
– Hypertonie
– Koronare Herzkrankheit
– Übergewicht

linie_unten
zuruck weiter
Weitere Themen

pfeil3 

Einleitung

pfeil3 

Ursachen/Risikofaktoren

pfeil3 

Krankheitsbild

pfeil3 

Auswirkungen

pfeil3 

Erkennung/Untersuchungen

pfeil3 

Therapie

pfeil3 

Wichtiger Hinweis

pfeil3 

Vorsorge

pfeil3 

Aktuelles

pfeil3 

Häufige Fragen

wadress_t 

Wichtige Adressen

buchtip_t 

Buchtipps