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Auswirkungen
Die verschiedenen Formen und Ausprägungsgrade der Angsterkrankungen führen zu ganz unterschiedlichen Beeinträchtigungen der Patienten: Leichte spezifische Phobien wie eine Tierphobie lassen sich verhältnismäßig leicht und ohne weitreichende Konsequenzen durch die Vermeidung der entsprechenden Situationen beherrschen. Psychotherapie ist oft erfolgreich. Gegen die Flugangst beispielsweise werden schon Seminare und Kurse angeboten. Die soziale Phobie hingegen spart praktisch keinen Lebensbereich aus und kann zu katastrophalen Folgen für die zwischenmenschlichen Beziehungen im privaten Bereich und im Berufsleben führen. Manche Patienten mit generalisierter sozialer Phobie führen ein Leben in fast völliger sozialer Abgeschiedenheit. Auch die generalisierten Angststörungen mit ihrer dauerhaft erhöhten Angstbereitschaft können zu starken Einbußen der Lebensqualität und zu Konflikten in der Partnerschaft führen. Fast immer sind ausgeprägte Schlafstörungen vorhanden. Liegt gleichzeitig eine behandlungsbedürftige Depression vor, wird auch eine erhöhte Selbstmordgefährdung (Suizidgefahr) beobachtet. Viele Angstpatienten gehen von Arzt zu Arzt, da sie an der Vorstellung festhalten, körperlich krank (z.B. herzkrank) zu sein. Dieses Verhalten, das sich mit anderen psychischen Störung, z.B. Hypochondrie , überschneiden kann, ist für die Gesellschaft sehr kostenträchtig. |
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