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Eine Panikattacke ist ein Zustand schwerster akuter Angst, der für den Betroffenen plötzlich und überraschend auftritt und an keine äußere Bedingung gebunden scheint. Sie ist durch Willenskraft nicht zu unterdrücken und kann einige Minuten bis zu  Stunden anhalten. An Orten, an denen bereits zuvor einmal eine Panikattacke aufgetreten ist, kommt es häufig zu erneuten Attacken.

Neben den körperlichen Auswirkungen äußert sich Angst aber auch im geistig-seelischen Bereich als dauerhaft und abnorm gesteigerte Ängstlichkeit. Die Betroffenen leiden unter einem mangelnden Vertrauen in die eigene Stärke und unter dem Gefühl des Ausgeliefertseins. Dies drückt sich als ständige Besorgnis um das Wohlergehen seiner selbst oder Dritter aus. Themen (Angstinhalte) sind häufig Einsamkeit, Krankheit, Tod und Zukunftsungewissheit.

Schließlich tritt Angst (besonders bei  Phobien) auch als Änderung des Verhaltens mit ausgeprägter Flucht- und Vermeidungstendenz auf.  Angst kann sich verselbstständigen , wird zur Angst vor der Angst (Erwartungsangst) und führt zur Vermeidung entsprechender Orte oder  Situationen. Vermeidendes Verhalten hat die Tendenz, immer weiter um sich zu greifen und kann sich daher auf die soziale Existenz des Betroffenen mit der Gefahr einer vollständigen Isolierung verhängnisvoll auswirken.

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