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Einteilung der Angsterkrankungen
Angst ist ein sehr allgemeiner Begriff und nicht jede Angst ist krankhaft. Die Medizin bemüht sich um eine Unterscheidung der wesentlichen Angstformen, die einen Krankheitswert haben, und teilt die Angsterkrankungen in folgende Formen ein:
Phobien sind Störungen, bei der Angstzustände auftreten, wenn der Erkrankte sich in bestimmte Situationen begibt, die eigentlich ungefährlich sind. Diese Situationen werden von den Betroffenen zukünftig entweder vermieden oder mit Furcht ertragen. Bereits die Vorstellung, in die Angst auslösenden (phobische) Situation zu geraten, führt zur Angstempfindung (Erwartungsangst = "Angst vor der Angst"). Die Erkrankten sind daher oft sehr erfolgreich in der Vermeidung der Angst auslösenden Situationen. Zwar halten sich dadurch ihre Angstgefühle in Grenzen, doch es kommt zu starker Beeinträchtigung der sozialen Kontakte und des allgemeinen Miteinanders. Phobien treten häufig zugleich mit Depressionen auf.
Die bekanntesten Formen der Phobien sind die Angst vor Menschenansammlungen (Agoraphobie) und die Angst vor der Öffentlichkeit (soziale Phobie und generalisierte soziale Phobie) sowie die Phobien, die sich auf ganz bestimmte Situationen oder Objekte beziehen wie die Tierphobie und die Höhenangst (spezifische Phobien) |
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