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Therapie
"Amalgam-Plomben raus und alles wird gut"? So einfach ist es leider nicht, und zwar aus mehreren Gründen: Erstens – das Quecksilber ist in den Organen gespeichert und wird nur nach und nach freigegeben; die Entfernung der Füllungen bewirkt allerdings, dass weniger Schwermetall "nachgeliefert" wird. Zweitens - beim Entfernen der Füllungen werden erhebliche Mengen an Quecksilber freigesetzt, die zusätzlich zur Belastung beitragen. Drittens - die Amalgam-Alternativen sind nach Ansicht einiger Experten in Bezug auf Giftigkeit und allergenes Potential auch nicht ganz unbedenklich. Viertens – die Haltbarkeit und die Qualität der Randzonen (Übergang zwischen Füllung und Zahn) der alternativen Materialien sind nach Meinung mancher Fachleute (noch) nicht befriedigend. Fünftens – die Kosten für Material und Verarbeitung der Alternativmaterialien liegen deutlich höher. Bei Amalgam -Allergikern ist ein Ersatz der Füllungen sicherlich eine sinnvolle Maßnahme (und wird von den Kassen bezahlt), da der Stoff, der das Immunsystem reizt, reduziert wird. Auch bei einer (nachgewiesenen) Nierenfunktionsstörung sind die Kassen bereit, die Kosten für den Amalgamersatz zu übernehmen. |
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