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Bis zu diesem Punkt ist noch nichts Dramatisches geschehen: Ist das Allergen inzwischen wieder verschwunden, läuft diese Phase ohne Symptome ab. Kommt es aber zu einem erneuten Kontakt mit der gleichen Substanz, bindet das Allergen innerhalb von Sekunden an die IgE-Antikörper auf den Mastzellen und Granulozyten und löst dadurch die Freisetzung großer Mengen Histamin und anderer Entzündungsstoffe aus.

Diese verursachen dann die gefürchteten allergischen Symptome:

  • sie verengen die Bronchien – Atemnot  ist die Folge
  • sie verkrampfen die Muskulatur
  • sie erweitern die Blutgefäße, was zu Rötungen und Abfallen des Blutdrucks führt
  • sie machen kleine Blutgefäße durchlässiger (Gewebeschwellungen)
  • sie reizen Nervenendigungen (Hautjucken und -brennen) und
  • sie regen die Schleimabsonderung in den Atemwegen an

Die Mastzellen locken außerdem noch andere Immunzellen an, welche die Entzündung des betroffenen Gewebes weiter fördern.

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