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Ist eine Karenz nicht oder nur unvollständig möglich, wirken – vor allem bei Hautallergien und Heuschnupfen – hochdosierte Calcium-Präparate vorbeugend und allergiemindernd. Auch das Arzneimittel Cromoglicinsäure wirkt vorbeugend und lindernd und kann als Nasenspray, Augentropfen oder Inhalationsspray appliziert werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass das Medikament regelmäßig und schon vor dem Kontakt mit dem Allergen angewendet wird. Die Wirkung tritt frühestens nach einer Stunde ein, die volle Wirkung erst nach einem bis mehreren Tagen.
Bei stärkeren Beschwerden werden zur örtlichen Behandlung sogenannte Antihistaminika in Tropfen-, Spray- oder Salbenform eingesetzt. Sie hemmen die entzündliche Wirkung des aus Mastzellen freigesetzten Histamins, und zwar schnell und – bei den meisten modernen Präparaten – relativ nebenwirkungsarm. Sie können zur Akut- und Langzeitbehandlung eingesetzt werden.
Nach wie vor spielt die örtliche Anwendung - auf der Haut oder durch Einatmung - von sogenannten Glukokortikoiden wie z. B. Kortison eine wichtige Rolle. Als Salbenbestandteil sind sie zur Behandlung akuter Hautreaktionen oft unverzichtbar. Sie wirken entzündungshemmend und dämpfen das Immunsystem. Bei lokaler Anwendung ist auf die richtige Dosierung zu achten. Die Salbe wird dünn aufgetragen und die Anwendung muß zeitlich befristet sein. Bei falscher Anwendung (z.B. über 14 Tage, oder zu hoch konzentriert auf der Haut) "verdünnt" Kortison die Haut - es kann zu bleibenden Hautschäden, wie narbige Einziehungen der Haut/Schleimhäute kommen. |
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