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Therapie
Trotz intensiver Forschung ist es (noch) nicht möglich, die Fehlsteuerung des Immunsystems zu korrigieren. Glücklicherweise treten Allergie-Symptome aber nur dann auf, wenn der Patient mit "seinem Allergen" in Kontakt kommt. Daher gelingt es in vielen Fällen durch Meiden der betreffenden Substanz die Symptome zu lindern bzw. sogar ganz zu vermeiden (Karenz-Therapie). Bei vielen Allergieformen (z. B. Tierhaar-, Arzneimittel- und bestimmten Nahrungsmittel-Allergien) kann die Karenz sehr erfolgreich sein, bei anderen dagegen – z. B. bei einer Staub- oder Pollen-Allergie – ist eine vollständige Karenz praktisch unmöglich. Hier muss versucht werden, die Exposition so gering wie möglich zu halten, z. B. durch Einsatz geeigneter Filter (z. B. im Auto, im Staubsauger), durch Verwendung Allergiker-gerechter Bettwäsche und milbendichter Matratzenüberzüge, durch Meiden bestimmter Reiseziele mit hoher Allergenbelastung, durch eine Umgestaltung der Wohnung (keine Teppiche, wenig Polstermöbel, nur feucht Staub wischen usw. Problematisch kann eine Karenz auch bei einigen Nahrungsmittel-Allergien werden, da viele Allergene versteckt und undeklariert in Nahrungsmitteln – besonders häufig in Fertigprodukten – vorkommen, wie z. B. Milch-, Ei- und Soja-Bestandteile. |
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