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Beim Pflastertest werden verschiedene Substanzen, die für eine Kontaktallergie verantwortlich sein könnten, auf den Rücken geklebt. Als Ausgangsbasis werden etwa 20 verschiedene Proben untersucht, bei speziellen Fragen kann die Zahl der Testsubstanzen vergrößert werden. Nach zwei Tagen wird das Pflaster entfernt und ein erster Befund erhoben. Die endgültige Beurteilung erfolgt am dritten Tag: an der Stelle, wo das gesuchte Allergen aufgetragen wurde, hat sich ein kleines Kontaktekzem gebildet.

Mit einer Blutprobe kann in vielen Fällen bestimmt werden, gegen welche Substanz(en) der Patient Antikörper bildet und in welchen Mengen sie vorhanden sind.

Gelegentlich kann es erforderlich sein, einen sogenannten Allergen-Provokationstest durchzuführen. Dabei wird der Patient unter kontrollierten Bedingungen mit dem verdächtigen Allergen konfrontiert (z. B. durch Einatmen von Inhalationsallergenen) und die Reaktion vom Arzt beobachtet. Wegen der Belastung des Patienten sollte dieser Test aber nach Möglichkeit vermieden werden.

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