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Erkennung/Untersuchungen
Bei der Diagnose gilt es zu bestimmen, ob jemand kontrolliert Alkohol konsumiert oder bereits abhängig ist. In der Vergangenheit wurden diesbezüglich verschiedene Fragebögen erstellt, die Aufschluss über das Alkoholproblem des Patienten geben sollten. Als problematisch kann hier angesehen werden, dass Alkoholiker oftmals ihre Abhängigkeit leugnen und somit eine wahrheitsgemäße Beantwortung der Fragen zu bezweifeln ist. Zudem können die für Alkoholmissbrauch typischen Folgeerkrankungen wie Fettleber, Leberschrumpfung oder Gelbsucht auch andere Ursachen haben. Um zuverlässigere Diagnosen zu erhalten, versucht man deshalb anhand von Labormethoden den Alkoholmissbrauch zu bestimmen. So haben beispielsweise mehrere Untersuchungen ergeben, dass eine erhöhte Konzentration an Carbohydrat-Deficient-Transferrin (CDT) im Organismus Rückschlüsse auf erhöhten Alkoholkonsum zulassen. Bereits nach regelmäßig überhöhtem Alkoholgenuss, d. h. mindestens 14 Tage lang täglich 60 g Alkohol (entspricht ca. 1 Liter Wein bzw. 1,5 Liter Bier ) wird CDT vermehrt gebildet. |
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