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Auswirkungen
Durch den hohen Alkoholkonsum haben Alkoholkranke oft Probleme, den Alltag zu bewältigen. Dies wiederum führt zu intensiverem Trinken, um sich eine kurzfristige Entlastung oder Erleichterung zu verschaffen. Der Teufelskreis nimmt seinen Lauf. Übermäßiger Alkoholgenuss wirkt sich auf alle Organsysteme sowie das zentrale Nervensystem (kurz: ZNS) aus und beeinflusst die Sinneswahrnehmung. Alkohol wird vor allem in den Zellen der Leber abgebaut und so zählen Leberschäden, aber auch Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und die Schädigung von Nervenzellen (Polyneuropathie) zu den typischen Folgekrankheiten kontinuierlichen Alkoholkonsums. Trinken während der Schwangerschaft kann dazu führen, dass Babys mit einem verminderten Geburtsgewicht zur Welt kommen. Außerdem besteht eine erhöhte Gefahr von Fehlbildungen wie schmale Oberlippen, Augenspalten sowie Kleinwüchsigkeit. Nach Angaben der Betriebskrankenkassen (BKK) lässt sich fast jeder dritte Arbeitsunfall auf den Konsum von Alkohol zurückführen. Jährlich sterben in der Bundesrepublik circa 40.000 Personen an den unmittelbaren Folgen von Alkoholmissbrauch . Relativ gesehen liegt dabei die alkoholbedingte Sterblichkeit im Osten Deutschlands deutlich höher als im Westen. Eine erhöhte Sterberate ist jeweils am Monatsanfang festzustellen, da großteils das Gehalt in Alkohol umgesetzt wird. Überdurchschnittlich viele Alkoholiker sind dabei in den Gehaltsgruppen unter 1500 DM sowie über 6000 DM brutto anzutreffen. |
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