|
Erkennung/Untersuchungen
Als ärztliches Maß der Übergewichtigkeit dient der sogenannte Body Mass Index (BMI) , der das Verhältnis zwischen Gewicht (in kg) und Körperoberfläche (in m²) wiedergibt. Ab einem BMI von 25 gilt ein Mensch als übergewichtig, ab einem Wert von 30 als adipös und damit als behandlungsbedürftig. Bei einem BMI zwischen 25 und 30 sollte ebenfalls eine Behandlung begonnen werden, wenn bereits Begleiterkrankungen bestehen. Nach der umstrittenen, aber immer noch gebräuchlichen Broca-Formel (Normalgewicht = Körpergröße (in cm) minus 100) besteht eine Fettsucht, wenn das Normalgewicht um 20% überschritten wird.
Wird ein starkes Übergewicht oder eine Fettsucht festgestellt, erfolgt die Suche nach jenen körperlichen Erkrankungen, die in seltenen Fällen die Gewichtszunahme auslösen können (siehe Ursachen/Risikofaktoren). Finden sich hier keine Ursachen, sollte der Patient auf psychische Auslöser der Überernährung, wie zurückliegende oder aktuelle Trauer- oder Belastungssituationen untersucht werden. |
|