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Auch mit zunehmender Entfernung von einer stark befahrenen Straße nimmt der Lärm ab. Fenster, besonders Altbaufenster, bieten oftmals unzureichenden Schutz gegen Lärm. Das Abdichten des Fensters gegen das Mauerwerk und der Fensterflügel im Falzbereich, sind einfache Schutzmaßnahmen. Vorsatzfenster - sie werden an die Außen- oder Innenseite des vorhandenen Fensters anmontiert -  bieten noch besseren Schallschutz. Auch der Einbau von dickeren Glasscheiben ist eine relativ einfache Maßnahme. Werden neue Fenster eingebaut, sollte auf die Schallschutzklasse der Fenster geachtet werden. In  Wohnbereichen mit starkem Verkehrslärm werden Fenster der Schallschutzklassen 3 – 5 empfohlen. Die Verbesserung der Schalldämmung von Türen, schallschluckende Verkleidungen an Terrassen und Balkonen, sind weitere kostengünstige Maßnahmen. Die Anschaffung von lärmarmen Haushaltsgeräten, wie Staubsauger, Waschmaschinen und Rasenmäher, vermindert die Lärmbelastung ebenfalls.  Das Umweltzeichen der Blaue Engel „weil lärmarm" kennzeichnet solche lärmarmen Gebrauchsgegenstände.

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