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Hoher kurzwelliger Schall hat einen größeren Energieinhalt als niedriger langwelliger Schall. Diese Schädigung im oberen Tonhöhenbereich wird von den Betroffenen jedoch oft nicht wahrgenommen, da hohe Frequenzen in Sprache und Musik weniger wichtig sind. Bei weiter anhaltender übermäßiger Lärmbelastung – über Jahre bis Jahrzehnte – wird dann die Wahrnehmung von Tonhöhen im Sprachbereich vermindert. Viele Betroffene haben mit einer gestörten Kommunikationfähigkeit und der damit verbundenen sozialen Ausgrenzung zu kämpfen. Bei Kindern führt das zu einer teilweisen Störung der Sprachentwicklung. Hier können Eltern einem drohenden Schaden, der durch zu viel und zu lauter Medienberieselung verursacht wird, effektiv entgegenwirken. Die häufigsten Ursachen für Hörschäden bei Kindern sind jedoch wiederkehrende oder chronische Entzündungen des Mittelohres.Eine Verminderung der Hörfähigkeit wird häufig durch das Absterben von Nervenzellen im Innenohr (Basilarmembran) verursacht. Da Sinneszellen nicht nachwachsen, ist der Hörschaden unheilbar. |
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