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Hauptsächlich wird TBT aber  über die marine Nahrungskette aufgenommen, durch den Verzehr von Muscheln, Austern und Meeresfischen. So kann 1 kg Meeresfisch schon mal die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegte, noch unschädliche,  tägliche Tagesration von 15 µg TBT leicht übersteigen.  Im menschlichen Körper wird es dann im Gewebe gespeichert und angesammelt. Die größte Gefahr geht  von den sogenannten Antifouling-Anstrichen aus. Sie werden in Schiffsanstrichen verwendet. Sie sollen Algen und Seepocken davon abhalten, sich an Schiffsrümpfe anzusiedeln. Das darin enthaltene TBT wird in nicht unerheblichen Mengen an das Meerwasser abgegeben und sinkt dann zum Grund ab. Besonders stark belastet sind Häfen und viel befahrene Schiffswege.  In der marinen Nahrungskette wird TBT dann von Austern,  Muscheln und Fischen in deren Organen und Fettgewebe angesammelt. So gelangt TBT dann auf den Speiseteller. Wegen seiner Giftigkeit darf TBT seit 1989 EU-weit nicht mehr auf Booten unter 25 Metern Länge als Antifoulingmittel aufgetragen werden.

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