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Da beide Strahlungsarten Materie durchdringen können, sowie Gase elektrisch leitend machen, – die Gase werden ionisiert -  bezeichnet man sie auch als ionisierende Strahlung.Wenn ionisierende Strahlung in lebendes Gewebe eindringt, stößt sie dort mit Atomen und Molekülen zusammen, dabei können lebenswichtige Moleküle in den Zellen verändert werden. Wird der spiralförmige DNS Info -Strang - Träger der Erbinformationen - einer Zelle getroffen, kann die Zelle absterben oder entarten. Wenn die Zelle entartet und sich vermehrt, entsteht Krebs. Es können Jahre oder Jahrzehnte vergehen bis Krebs, Leukämie oder Erbschäden -typische Strahlenspätschäden- auftreten können. Mit der Menge und Stärke, der im Laufe eines Lebens aufgenommenen ionisierenden Strahlung, steigt das Risiko an Krebs zu erkranken. Diese Erkenntnis verdanken wir den Überlebenden von Hiroshima und Nagasaki, der wohl schrecklichsten Tragödie in der Geschichte der Atomkernspaltung.

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