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Schon Embryos im Mutterleib werden mit PCB belastet. Nach der Geburt erfolgt die Aufnahme dann über die Muttermilch, so dass Säuglinge oft höhere PCB-Konzentrationen aufweisen als ihre stillenden Mütter. Wegen ihrer außerordentlichen Widerstandsfähigkeit gegen eine natürliche Zersetzung, konnte sich das „dreckige Dutzend" weltweit verteilen. Überall im Boden, im Wasser und in der Luft sind sie zu finden. Gefährlich ist speziell ihre Fähigkeit, sich im Fettgewebe und den inneren Organen von Lebewesen einzulagern. Über Nahrungsmittel wie Fische, Hühnchen und Truthahnfleisch, Eier, Milch und Margarine gelangen diese Gifte dann in den menschlichen Körper, das letzte Glied der Nahrungskette. Dort sammeln sich diese Umweltgifte an und können möglicherweise langfristig zu schweren Erkrankungen wie MCS, Hautkrankheiten und verschiedenen Krebsarten führen. Die UNO bereitet seit 1998 eine Konvention vor, welche das weltweite Verbot der zwölf giftigsten Umweltgifte, dem dreckigen Dutzend, zum Inhalt hat. Diese sind: Aldrin, Chlordan, Dieldrin, DDT, polychlorierte Dioxine und Furane, Endrin, Furane, Heptachlor, Hexachlorbenzol, Mirex, PCB und Toxaphen. |
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