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Ganz gleich, ob es sich um Zuckerwasser, Gummibärchen oder einen Thymus-Extrakt handelt – als Placebo kann so gut wie alles wirken. Selbst Menschen – wie z. B. der Arzt oder behandelnde Therapeut – wirken auf Kranke. Eine gute Beratung, die optimistische Ausstrahlung des Therapeuten beispielsweise können den Krankheitsverlauf oftmals positiv beeinflussen. Das Erfolgsgeheimnis einer jeden Therapie hängt mitunter stark von dem Vertrauensverhältnis zwischen Behandler und dem Patienten ab. Und nicht zuletzt führen auch eindrucksvolle Geräte, aufwendige Dosierungspläne und der Glaube, dass es sich um ein besonders wirksames Medikament handelt, zu einem Placebo-Effekt. Mit derartigen Einflüssen kann die Ansprechrate von 25 auf 75 Prozent gesteigert werden. Und zwar ganz gleich, ob es sich bei der Therapie um eine schulmedizinische oder naturheilkundliche Behandlung handelt. |
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