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Bei welchen Leiden hilft das Schröpfen?

Schröpfen wird vorwiegend bei Durchblutungsstörungen, Verhärtungen in der Haut und im Unterhautfettgewebe, Muskelschmerzen, Verspannungen, chronischem Kopfweh, Rückenschmerzen, rheumatischen Beschwerden, Asthma, Tuberkulose und Ohrenklingeln (Tinnitus) angewendet.

Zunächst wird die Haut des Patienten, der während der Behandlung auf dem Bauch liegt, mit Hilfe von Rotlicht erwärmt. Dann werden auf bestimmte Reflexzonen des Rückens etwa 6 bis 10 Schröpfglocken platziert. Zuvor hat der Therapeut in den Schröpfglocken ein Vakuum erzeugt. Dies geschieht meist mit einem Feuerzeug oder durch das Verbrennen eines benzingetränkten Wattebausches. Sobald die Schröpfglocken auf die Haut aufgesetzt werden, entsteht eine Sogwirkung. Der Effekt: feine Blutkapillaren erweitern sich und es entstehen bereits nach wenigen Minuten blaue Flecken. Nach längerer Zeit bilden sich auf der Haut sogar Blasen.

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