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Die Abbildungen zeigen vom Computer erstellte Durchschnittsgesichter aus Hollywoods Schauspielerinnen - Schönheit kann durchaus eine Zeitphänomen sein. Links die zwanziger Jahre (Billie Dove, Clara Kimball-Young, Ethel Clayton, Fay Wray, Lila Lee, Mae Murray, Mary Philbin und Theda Bara), in der Mitte die fünfziger (Ava Gardner, Grace Kelly, Heddy Lamarr, Joan Fontaine, Maureen OHara, Patricia Neal, Rita Hayworth und Simone Signoret ) und rechts die achtziger Jahre ( Brigitte Fossey, Fanny Ardent, Helen Mirren, Jamie Lee-Curtis, Judy Davis, Kim Basinger, Merryl Streep und Sigourney Weaver). Mit Sicherheit hat sich auch die Schminktechnik verändert , die Betonung der Lippen und Augen nimmt ab. Heute scheinen mehr "natürliche" Gesichter und keine Kunstgeschöpfe von den Filmgängern bevorzugt zu werden. Insgesamt haben sich auch die Gesichtsformen und die dargestellten Persönlichekeiten verändert. In den zwanziger Jahren scheint ein "kindlicherer" Typ bevorzugt worden zu sein - in den ersten Filmen spielten Frauen die Rolle der jugendlichen Naiven. In den vierziger Jahren kommt ein neuer Typ auf: die feminine, männerkontrollierende Superfrau. In den siebziger Jahren und mit wachsender Emanzipation wird dann die Frau im Film vermännlicht und dominant gemacht.
In der Tat sind Schönheitsideale sehr variabel und ändern sich über die Zeiten. |
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