Seit einiger Zeit sorgt ein Hormonstäbchen, dass in den Oberarm eingepflanzt werden kann, für Aufsehen. Das Stäbchen ist kleiner als ein Streichholz und setzt das Gestagen Etonogestrel frei. Es verhindert so drei Jahre die Ovulation. Unter lokaler Narkose wird das Stäbchen durch einen winzigen Hautschnitt in die Innenseite des Oberarms implantiert. Bisher wurde es schon bei ca. 4000 Frauen angewandt. Die Verträglichkeit dieses Hormonstäbchens gilt als gut, Beeinträchtigungen wie etwa beim Sport konnten bisher nicht festgestellt werden. Allerdings traten in einigen Fällen Zwischenblutungen und stärkere Monatsblutungen auf. Aus diesem Grund oder wegen Kinderwunsch ließen sich manche Frauen das Stäbchen vor Ablauf von drei Jahren wieder rausnehmen. Experten zufolge sind die Frauen nach dessen Entfernung wieder genauso fruchtbar wie vor der Implantation. Dieses neue Verhütungsmittel wird in Deutschland im Juni auf den Markt kommen.