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Das Baby schwitzt oder friert In den ersten Lebenswochen haben Neugeborenen noch Schwierigkeiten, ihren Kreislauf und Wärmehaushalt zu regulieren. Die meisten fangen zu schreien an, wenn sie ausgezogen werden, um die Windel oder Kleidung zu wechseln. Ein Baby kann noch keine Gänsehaut bilden oder vor Kälte zittern. Seine kalten Händchen oder Füße sind jedoch ein Zeichen dafür, dass es ihm nicht warm genug ist. Auch die Haut kann sich blassblau anfärben und erscheint marmoriert. Wichtig ist vor allem, dass die Füße (z.B. mit Wollschuhen) immer schön warm gehalten werden. Viele Babys in unseren Breitengraden werden allerdings viel zu warm angezogen. Wenn zu viele Kleidungsstücke oder Socken übereinander angezogen werden, bildet sich Schweiß auf der Haut. Die Kleidung saugt den Schweiß auf und wird feucht und kalt, anstelle zu wärmen. Die Kinder können sich dadurch viel schneller eine Erkältung zuziehen.
Wenn ein Baby stark schwitzt, hat es häufig ein warmes, rotes Gesicht und/oder ein schweißnasses Hinterköpfchen. Manchmal bilden sich auch rote Flecken auf der Haut oder es treten Hitzebläschen auf. Mit einem einfach Trick kann man leicht feststellen, ob es dem Baby zu warm ist: man steckt zwei Finger in den Halsausschnitt am Nacken. Fühlt sich die Haut warm oder feucht an, ist es dem Kind zu heiß. Erst wenn das Kind über 5 Kilogramm auf die Waage bringt, ist es gegenüber Temperaturschwankungen unempfindlicher und kann sich ihnen besser anpassen. |
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