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Manche Kinder reagieren besonders empfindlich auf bestimmte Nahrungsmittel, die die Mutter beim Essen aufgenommen hat und über die Muttermilch in den Verdauungstrakt des Baby gelangen. Häufig sind es blähende Gemüsesorten und Hülsenfrüchte, die beim Kind Blähungen verursachen. In selten Fällen ist es auch das tierische Eiweiß (z. B.: Milch, Eier, Fisch), dass in Spuren in die Muttermilch übergeht und Beschwerden beim Baby auslöst. Stillende Mütter sollten unbedingt darauf achten, sich ausgewogen zu ernähren, wobei auf blähende Nahrungsmittel (z.B. Hülsenfrüchte, Kohlsorten) verzichtet werden und tierisches Eiweiß in Massen aufgenommen werden sollte. Ein vollständiger Verzicht auf tierisches Eiweiß kann die Gesundheit der Mutter beeinträchtigen und sich negativ auf die Entwicklung des Kindes auswirken. Aus Angst vor Blähungen oder Unverträglichkeiten werden so viele Nahrungsmittel weggelassen, dass sich viele Mütter mangelhaft ernähren. Dies wirkt sich gravierend auf die Zusammensetzung der Muttermilch aus. Die Folge: das Kind wird beim Trinken nicht richtig satt und schreit noch viel mehr! Der Hunger wird in diesen Fällen häufig nicht erkannt!
Leiden Flaschenkinder unter einer Kuhmilch-Eiweiß-Allergie können ebenfalls starke Blähungen auftreten. Meist zeigen sich aber dann noch andere Symptome, wie z. B. Durchfall, Erbrechen oder Hautausschlag. Den Kindern sieht man es oftmals deutlich an, dass sie einfach nicht gut gedeihen. Für diese Säuglinge steht eine hypoallergene Spezialnahrung zur Verfügung, bei der das Eiweiß so stark verändert ist, dass es vom kindlichen Organismus nicht mehr als Fremdeiweiß erkannt wird. Diese Spezialnahrung wird irrtümlich häufig mit der sogenannten H.A.Nahrung verwechselt. Die Eiweißmoleküle in der H.A. Nahrung sind zwar soweit aufbereitet, dass sie weniger Allergien auslösen. Aber die H.A.Nahrung eignet sich nicht zur Ernährung, wenn eine Allergie tatsächlich vorhanden ist. |
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