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Das Baby „zahnt" Bei den meisten Kindern treten zwischen dem 6. und 9. Lebensmonat Zahnungsschmerzen auf. Man kann das leicht daran erkennen, dass sie sich ständig die Finger in den Mund nehmen, auf allem herumbeißen, häufiger sabbern und deutlich mehr quengeln als sonst. Außerdem schlafen viele Kinder oftmals schlecht, essen deutlich weniger, bekommen Durchfall und einen wunden Po, wenn die ersten Zähnchen durchbrechen. In manchen Fällen zeigen die Kinder überhaupt keine Beschwerden. Viele Eltern machen den Fehler, und führen das unleidliche Verhalten des Kindes während dieser Monate ständig auf das Zahnen zurück. Andere Ursachen werden dann oftmals gar nicht in Erwägung gezogen. Außerdem sind starke Zahnungsschmerzen eher selten. Die Kinder empfinden meist nur das Kribbeln, das starke Spannungsgefühl oder den ungewohnten „Fremdkörper" als besonders unangenehm und störend. Zahnt das Kind, sollten Eltern ihm ständig etwas zum Beißen anbieten. Am Besten eignen sich dafür trockene Brotrinden oder gekühlte Beißringe, die es speziell zu kaufen gibt. Ob spezielle Zahnungssalben, die auf die Zahnleisten eingerieben werden, tatsächlich eine Linderung der Beschwerden hervorrufen, ist nicht ganz geklärt. Den meisten Kindern tut es jedoch gut, wenn man ihnen die Zahnleisten massiert. Treten tatsächlich starke Schmerzen auf, kann ein schmerzlinderndes Zäpfchen helfen. |
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