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Was spricht gegen das Stillen?
Auch wenn Stillen das Beste für ein Kind ist - es gibt verschiedene Gründe, die gegen das Stillen sprechen. Leidet eine Mutter an einer bestimmten Erkrankung und muss Medikamente einnehmen, die ein Kind schädigen können, verbietet sich automatisch das Stillen. Es gibt in wenigen Fällen auch Kinder, die nicht richtig saugen, z. B. aufgrund einer Lippenfehlbildung, und dadurch zuwenig Nahrung aufnehmen. Manche Mütter sind einfach aus persönlicher Einstellung nicht dazu bereit, ihr Kind zu stillen. Ist dies der Fall, macht es keinen Sinn, ihnen das Stillen aufzudrängen. Für Frauen, die aus Zeitgründen nicht stillen können (z.B. wenn sie nach dem gesetzlichen Mutterschutz wieder berufstätig sind), gibt es die Möglichkeit, die Milch abzupumpen, so dass das Baby trotz der Umstände die gesunde Muttermilch erhält. Die abgepumpte Muttermilch wird in eine sterile Flasche oder einen speziellen Plastikbeutel abgefüllt und kann bei Bedarf dem Kind über ein Fläschchen verabreicht werden. Muttermilch läßt sich im Kühlschrank rund 24 Stunden aufheben, im Drei-Sterne Kühlfach sogar bis zu zwei Wochen. Spezielle Milchpumpen können in der Apotheke gegen Entgelt ausgeliehen werden. |
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