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19 Schlankheitsregeln

Für eine gesunde Gewichtsreduktion hat das G-Netz die wichtigsten Schlankheitsregeln für Sie zusammengestellt:

1. Abnehmen braucht Zeit
3 Kilos in einer Woche? Vergessen Sie es! Wer mal schnell drei, vier Kilos runter bekommt, verliert eigentlich nur Wasser. Das Fett jedoch bleibt! Gesundes und effektives Abnehmen braucht Zeit. Mittlerweile rechnen die Experten für eine gesunde Gewichtsreduktion 1 Kilo pro Monat!

2. Abnehmen braucht Konsequenz und Durchhaltevermögen
Auch eine gesunde Gewichtsreduktion scheitert oftmals an Konsequenz und Durchhaltevermögen. Viele geben auf, wenn sich der gewünschte Abnehm-Effekt nicht gleich einstellt oder eine Zeit lang stagniert. Wichtig ist, dass man sich selber nicht unter Druck setzt und sich ein zu hohes Ziel steckt. Sich permanent den Wunsch vor Augen zu halten, 20 Kilo abzuspecken, ist völlig sinnlos. Denken Sie in 1-Kilo-Schritten! Das erste Kilo ist dabei das Wichtigste, weil es Mut macht. Wer das geschafft hat, sollte an das nächste Kilo denken, und nicht an die verbleibenden 19! Den täglichen Gang auf die Waage sollte man sich ebenfalls ersparen. Einmal die Woche reicht völlig aus. Und: Verzagen Sie nicht, wenn die Gewichtsreduktion einfach mal stagniert! Das ist völlig normal.



3. Wer abnehmen will, darf die Lust am Essen nicht verlieren
Wer einfach gerne isst, dem wird eine Gewichtsreduktion doppelt so schwer fallen. Doch wer glaubt, bei einer Gewichtsreduktion auf gutes Essen verzichten zu müssen, liegt völlig falsch. Es gibt unglaublich viele kalorienreduzierte Rezepte oder Speisen, die fantastisch gut schmecken. Zahlreiche Diät-Kochbücher sind im Fachhandel erhältlich. Achten Sie darauf, dass es sich um Bücher mit fettreduzierten Rezepten handelt. 
Unser Zusatztipp: Rezepte der guten Diät-Kochbücher (siehe auch
Buchtipps) haben sich bewährt – sowohl im Geschmack, als auch in der Kalorienzahl. 

4. Vorsicht vor Süßigkeiten
Die meisten Süßigkeiten müsste man eigentlich in Fettigkeiten umtaufen, da sie oftmals sehr fettreich sind, wie z.B. Schokolade. Es ist also nicht der Gehalt an Zucker, der die Süßigkeiten zu reinen Kalorienbomben macht, sondern das darin enthaltene Fett. Wenn es also mal was Süßes sein muss, dann sollte man darauf achten (Zutatenliste lesen!), dass es sich um fettarme Leckereien handelt.

5. Kleine Sünden dürfen manchmal sein
Klar, dass man auf den regelmäßigen Genuss der gewohnten Kalorienbomben verzichten muss. Aber die Bratwurst auf dem Markt oder das eine Stück Kuchen auf der Geburtstagsfeier muss in Ausnahmefällen einfach mal drin sein. Wichtig ist, dass sich diese kleinen Sünden nicht oft wiederholen, und es sich auch wirklich nur um Ausnahmefälle handelt!

6. Reduzieren Sie fette Nahrungsmittel
Fettreiche Lebensmittel wie z.B. Wurstwaren, fettes Fleisch, Fritiertes oder Mayonnaise sollte man auf dem Speiseplan gänzlich streichen. Mittlerweile gibt es auch zahlreiche „low-fat", also fettarme Produkte auf dem Markt.

7. Fett einsparen durch richtige Zubereitung
Was nutzt die Verwendung von magerem Fleisch, wenn die Zubereitung beim Kochen viel zu fett ist! Beim Garen sollte man – wenn überhaupt – Butter oder Öl nur tropfenweise verwenden. Am besten dünsten oder garen Sie in wenig Wasser und ohne Fettzugabe. Speziell beschichtete Pfannen oder der Römertopf macht fettfreies Zubereiten gut möglich.
 
8. Essen Sie sich schlank – mit Kohlenhydraten
Wer abnehmen will, sollte auf Fett verzichten und statt dessen auf kohlenhydratreiche Lebensmittel zurückgreifen. Essen Sie daher anstelle von Pommes lieber Nudeln, Brot, Reis oder Kartoffeln. Zwar kann der Körper auch Kohlenhydrate in Form von Fett speichern, doch er tut dies nur, wenn er mit Unmengen davon überflutet wird. Und zwar wenn es sich um eine Aufnahme von über 500 Gramm handelt, was einem halben Kilo Zucker entspricht!

9. Essen Sie viel Obst und Gemüse
Viel Obst und Gemüse sind quasi „ein Muss". Und zwar nicht nur für Personen, die ihr Gewicht reduzieren wollen. Auch schlanke Menschen müssen darauf achten, dass sie ausreichend mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt werden. Außerdem ist Obst und Gemüse reich an sekundären Pflanzenstoffen sowie an Ballaststoffen, welche die Verdauung zusätzlich anregen.

10. Trinken Sie reichlich
Wer viel trinkt, hilft dem Körper gut zu entschlacken und regt seine Verdauung an. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit sollte man täglich aufnehmen. Kalorienfreie Getränke, versteht sich.

11. Vermeiden Sie zuckerhaltige Getränke
Auch wenn Kohlenhydrate normalerweise nicht zu den Dickmachern zählen: Wer häufig zuckerhaltige Limonaden- und Colagetränke zu sich nimmt, wird von einer Kohlenhydrat-Schwemme regelrecht überflutet. In zuckerhaltigen Getränken sind so viele Kohlenhydrate enthalten, dass der Körper gar nicht umhin kommt, sie zu speichern. Da es sich außerdem um keine feste Nahrung handelt, bleibt bei Getränken das Sättigungsgefühl aus, so dass man leicht zwei, drei Flaschen pro Tag dieser Kalorienbomben vertilgen kann. Wer sein Gewicht reduzieren will, sollte deshalb nur Wasser, ungesüßte Tees oder Light-Getränke zu sich nehmen.
Auch alkoholische Getränke wie z.B. Bier oder Wein sind reine Kalorienbomben, die den Körper nur zusätzlich mit unnötigen Kalorien belasten. Außerdem wird durch Alkoholkonsum der Fettabbau um ein Drittel gesenkt, so dass eine erfolgreiche Gewichtsreduktion zusätzlich gebremst wird.

12. Auf Salz sollten Sie ruhig verzichten
Denn Salz bindet im Körper Wasser nur unnötig Wasser.
Unser Zusatztipp: Mit Kräutern würzen!

13. Gehen Sie „satt" einkaufen
Wer mit Hungergefühlen einkaufen geht, braucht sich nicht zu wundern, was er im Einkaufskorb so alles an Leckereien mit nach Hause trägt. Und was sich erst einmal im Kühlschrank finden lässt, wird in der Regel auch schnell „vernichtet". Deshalb: Gehen Sie „satt" einkaufen, damit Sie leckeren Angeboten besser widerstehen können und im Supermarkt nicht vom Heißhunger überfallen werden.
Unser Zusatztipp: Kaufen Sie – wenn möglich – nicht alle Lebensmittel für die ganze Woche ein, sondern gehen Sie öfters einkaufen. So sammeln sich nicht zu viele Lebensmittel zuhause an, auf die man nur allzu leicht zurückgreifen kann, wenn der „kleine Hunger" kommt!

14. Steigern Sie Ihr Sättigungsgefühl
Das Gefühl, dass man so richtig satt ist, wird über zwei verschiedene Wege erreicht: Zum einen entscheidet der Blutzuckerspiegel, wann man endlich satt ist. Sobald das Gehirn einen Mangel an Zucker im Blut feststellt, meldet es dem Körper: Ich habe Hunger! Zum anderen signalisiert ein voller Magen: Mir reicht es, ich bin satt! Allerdings wird diese Magendehnung vorwiegend durch den Verzehr von Kohlenhydraten erreicht, da sie schlichtweg voluminöser sind als Fette. Darum nicht vergessen: Speisen, die besonders fettreich sind, sättigen deutlich schlechter als andere Nahrungsmittel mit der  gleichen Kalorienzahl.
Wer also richtig Hunger hat: Die besten Sattmacher sind Kohlenhydrate, wie beispielsweise Nudeln, Kartoffeln, Reis oder Brot!
Unser Zusatztipp: Ein großes Glas Wasser vor dem Essen wirkt zusätzlich als „Appetitbremse".

15. Essen Sie öfters, aber nie nach 19.00 Uhr
Den ganzen Tag nichts und abends dann die volle Ladung – ein häufiger Grund dafür, warum viele ordentlich an Gewicht zulegen. Verteilen Sie das Essen auf 5-7 Mahlzeiten am Tag. Außerdem sollte nach 19.00 Uhr nicht mehr gegessen werden, da der Körper abends meist entspannt, in „Ruhestellung" ist und weniger Energie verbraucht.

16. Knabbern Sie ruhig weiter
Aber anstelle von Kartoffelchips, Nüssen oder Schokolade muss man natürlich auf andere Leckereien zurückgreifen. Wie wäre es mit Paprika und Karottenstreifen, frischen Champignons oder einem Knäckebrot?

17. Ohne Bewegung geht gar nichts
Bewegungsmangel und Übergewicht gehen meistens miteinander her. Doch wer mit Erfolg abnehmen will, muss neben der Ernährungsumstellung auch auf ausreichende Bewegung achten. Der Körper verbraucht einfach viel mehr Energie, so dass er verstärkt auf seine Fettreserven zurückgreifen muss. Dabei sind Sportarten wie Joggen, Squash oder Fußball überhaupt nicht geeignet, da sie die Gelenke viel zu stark belasten. Optimal zur Gewichtsreduktion sind Walking, Radfahren, Schwimmen oder Skilanglauf. Auch regelmäßiges Spazieren gehen (2 bis 3 mal die Woche für eine Stunde) hilft!

18. Lesen Sie doch mal eine Kalorientabelle
Sie werden staunend feststellen, dass manche Lebensmittel ungeahnter Weise richtige Fettbomben sind, und andere dagegen sich als wahre Schlankmacher zeigen. Kalorientabellen werden von verschiedenen Verlagen angeboten.

19. Werden Sie Buchhalter!
Damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, wie viel Fett oder Kalorien Sie am Tag aufnehmen dürfen, sollten Sie sich die verzehrten Speisen mit samt ihrer Kalorienzahl notieren. Kalorientabellen (siehe
Buchtipps) geben genau an, wie viele Kalorien und wie viel Fett in den verschiedenen Lebensmitteln stecken. Schummeln gilt nicht!

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