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Fette
Auch Fett erfüllt in unserem Körper eine wichtige Funktion: Fett dient als Wärmeschutz (z.B. Unterhautfettgewebe) oder schützt die Organe gegen Druck. Fette sind konzentrierte Energieträger und verfügen über eine große Speicherkapazität. Ein typisches Fettmolekül besteht aus einem Glycerin-Molekül, an das drei Fettsäuremoleküle verbunden sind. Alle Fettsäuren sind zwar ähnlich aufgebaut, doch sie unterschieden sich sowohl in ihrer Länge (kurz- mittel- und langkettige Fettsäuren) als auch in ihrer Sättigung (gesättigte und ungesättigte Fettsäuren). Ungesättigte Fettsäuren sind reaktionsfreudiger als gesättigte Fettsäuren. Je mehr ungesättigte Fettsäuren ein Öl oder Fett enthält, desto flüssiger ist es. Feste Fette bestehen vorwiegend aus gesättigten Fettsäuren. Der Körper benötigt ein ausgewogenes Verhältnis aus je einem Drittel gesättigter, einfach ungesättigter und mehrfach ungesättigter Fettsäuren. Fast alle lebensnotwendigen Fettsäuren kann der Körper selbst produzieren. Die einzig essentielle Fettsäure, die der Körper mit der Nahrung aufnehmen muss, ist die Linolsäure. Linolsäure ist vor allem in Nüssen und kaltgepressten Ölen (z.B. Distelöl) enthalten. Die empfohlene Fettmenge eines Erwachsenen pro Tag liegt zwischen 60 und 80 Gramm.
Die für den Menschen wichtigen Fettsäuren bestehen vor allem aus den Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Diese lebensnotwendigen Fettsäuren können den Cholesterinspiegel senken und dienen als Vorstufe für zahlreiche Gewebshormone. Sie sind vor allem in Nüssen, Samen und Pflanzenölen aber auch reichhaltig in einigen Fischarten enthalten. |
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