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beruflich schikaniert. Erhöhte Krankenstände, häufige Wechsel und geringere Arbeitsleistungen sind die Folge. Nach einer Studie verursacht Mobbing jährliche Kosten zwischen 30 und 100 Milliarden DM. Der Psychoterror, der auf Mobbingopfer ausgeübt wird, führt nicht selten zu chronische Krankheiten oder psychischen Schäden. Leider steigt auch die Suizidgefahr der Betroffenen stark an. „Täter" sind oftmals Kollegen oder Vorgesetzte, die ihre eigene Position oder ihr Ansehen gefährdet sehen. Ein besonders hohes Branchenrisiko gemobbt zu werden, liegt nach Untersuchungen des Frankfurter Psychologen Prof. Dieter Zapf bei Angestellten und Beamten, deren Leistungsbeurteilungen keinen klaren Richtlinien unterliegen. Ebenfalls überproportional gefährdet sind Personengruppen, die sich aufgrund einer Behinderung, sprachlicher Probleme, weltanschaulichen Ansichten oder Äußerlichkeiten von den anderen Beschäftigten unterscheiden. |
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