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Zähne
bestehen hauptsächlich aus Dentin, einem kalkhaltigen Gewebe
aus lebenden Zellen und Nervenfasern. Jeder Zahn setzt sich aus
Zahnkrone, Zahnhals und Zahnwurzel zusammen, die im Kieferknochen
verankert ist.
Schneide-
und Eckzähne haben je eine Zahnwurzel, Backenzähne zwei
oder drei. Im Zahn ist eine längliche Kammer eingelagert,
die nervenhaltiges, weiches Bindegewebe enthält: die Zahnpulpa.
Nerven und Blutgefäße treten durch das offene Zahnwurzelende
in die Hohlkammer ein. Der harte Zahnzement umgibt die Zahnwurzel,
während der ebenfalls harte Zahnschmelz die Krone aus Dentin
schützend überzieht.
Die Verwurzelung
im Kieferknochen verleiht dem Zahn Festigkeit und läßt
dabei gerade so viel Beweglichkeit zu, daß es im Falle von
Erschütterungen noch eine Pufferzone gibt. Der Abschnitt,
in dem Krone und Wurzel ineinander übergehen, wird Zahnhals
genannt. Er ist fest in das Zahnfleisch eingebettet, das die Wurzel
vor schädlichen Einflüssen schützt.
Die obere
und die untere Zahnreihe bilden nach hinten geöffnete Bögen.
Mit den Schneidezähnen wird die Nahrung abgetrennt, mit den
Eckzähnen lassen sich Stücke abreißen, und die
Backenzähne zermalmen die Bissen. Die ersten, zweiten und
dritten Backenzähne werden wegen ihrer drei Erhebungen auf
der Oberfläche auch Tricuspide genannt.
Weil der Mensch
leider nur einmal im Leben einen "Zahnwechsel" erlebt
- von den Milchzähnen zu den bleibenden Zähnen - ist
tägliche Gebißpflege unbedingt wichtig - wenn man im
Alter keine Prothese tragen will.
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