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Speichel,
der über Speicheldrüsen in der Mundhöhle verteilt
wird, dient dazu, den Mund feuchtzuhalten und Nahrung aufzuweichen.
Die in dem
Gemisch aus Wasser und Schleim enthaltenen Amylasen leiten bereits
im Mund die Zersetzung der zugeführten Kohlehydrate ein:
Stärke wird in Zucker verwandelt.
Die größten
Speicheldrüsen sind die Ohrspeicheldrüsen, die vom Ohr
bis zu Höhe des Jochbeins reichen und einen besonders amylasenreichen
Speichel produzieren.
Die Unterzungenspeicheldrüse
im Mundboden sondert einen dickflüssigen, schleimigen Speichel
ab. Zusammen mit den Unterkieferspeicheldrüsen unterhalb
der Backenzähne erzeugt sie etwa drei Viertel der gesamten
Speichelmenge.
An einem
Tag produzieren die Drüsen rund 1,7 Liter Speichel. Die Produktion
wird vom autonomen Nervensystem gesteuert. Während bei Angst
oder Nervosität vermindert Speichel abgesondert wird, steigt
die Produktion beispielsweise bei großem Appetit auf ein
gutes Essen, so daß einem das Wasser im Mund zusammenläuft".
Der Speichel löst die Stoffe in der Nahrung so, daß
wir sie schmecken können.
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