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Tastet man
einem Neugeborenen den Schädel ab, so bemerkt man Weichstellen,
auch Fontanellen genannt: mit Bindegewebe ausgefüllte Lücken.
Die 22 Knochen des kleinen, elastischen Schädels werden erst einige
Zeit nach der Geburt fest durch Knochennähte miteinander verbunden.
Dieser Verknöcherungsprozeß findet in den ersten drei Lebensjahren
statt.


Der ausgewachsene
Schädelknochen bildet eine stabile Kapsel um das Gehirn und die
höheren Sinnesorgane. Man unterscheidet die Bereiche des Gehirnschädels
und jene des Gesichtsschädels.
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