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Der
Brustkorb hat die Form eines nach oben verjüngten Kegels
und besteht aus insgesamt etwa siebzig Einzelteilen. Er erfüllt
zwei Funktionen: Einerseits bildet er einen stabilen Schutz für
die lebenswichtigen Organe, die er umhüllt, andererseits
ist er dank seiner beweglichen Rippen sehr elastisch und ermöglicht
damit die Atmung. Im einzelnen besteht der Brustkorb aus der Brustwirbelsäule,
zwölf Rippenpaaren und dem Brustbein. Vorderer Ansatzpunkt
der Rippen ist das in der Mitte der Brust gelegene Brustbein.
Knorpeliges Gewebe bildet die Anknüpfungsstellen.
Der Brustkorb
schützt die Eingeweide, Herz und Lunge. Die längsten
Rippenpaare befinden sich im mittleren Bereich, die kürzeren
weiter außen. Jede einzelne Rippe ist durch einen Kopf und
einen kleinen Höcker gelenkig an die Wirbelsäule gekoppelt.
Bei den Rippen
unterscheidet man wiederum echte und falsche Rippenpaare, das
heißt entweder direkt oder nur indirekt mit dem Brustbein
verbundene. So sind die ersten sieben Rippenpaare direkt über
Knorpelfortsätze an das Brustbein gekoppelt, die nächsten
drei Paare nur über den knorpeligen Rippenbogen, während
die beiden letzten Rippenpaare überhaupt keine Verbindung
zum Brustbein haben. Beim Atmen bewegen sich die Rippen auf und
ab, so daß sich die Lunge ausdehnen und wieder zusammenziehen
kann. Viele Muskeln und Bänder, die an den Rippen ansetzen,
sorgen gleichzeitig für Elastizität und Stabilität
des Brustkorbs.
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