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Die
Bandscheiben, auch Zwischenwirbel genannt, sind Knorpel, die sich
als Bindeglieder zwischen den Wirbelkörpern befinden. Sie
machen rund ein Viertel der gesamten Wirbelsäulenlänge
aus. Die Knorpel bestehen jeweils aus einem Faserring und einem
Gallertkern. Während der Faserring mit dem Wirbelkörper
verwoben ist und dadurch die Wirbelsäule kräftigt, hat
der weiche Gallertkern die Funktion eines Kissens, das Stöße
abfängt und Druck ausgleicht.
Im Verlauf
eines Tages werden die Bandscheiben interessanterweise vorübergehend
schmaler, weil sie durch die Tagesaktivitäten hoher Belastung
ausgesetzt sind. Deswegen ist der Mensch abends ungefähr
zwei Zentimeter kleiner als am Morgen.
Im fortgeschrittenen
Alter verändern sich die Bandscheiben (Wasserverlust), was
bei vielen Menschen Rückenschmerzen auslöst. Tauchen
diese Schmerzen schon in einem früheren Stadium auf, so kann
es sich um eine verschobene Bandscheibe handeln, hervorgerufen
etwa durch ungewohnte Bewegungen oder starke Belastungen - beispielsweise,
wenn jemand, der nicht daran gewöhnt ist, ruckartig eine
schwere Bierkiste anhebt.
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