Die
Augenbrauen schützen die Augen vor Schweiß, der sich
auf der Stirn bildet. Sie wachsen zehn Wochen lang und fallen dann
aus, um neuen Brauen Platz zu machen. Die Wimpern schützen
die Augen vor Staub und intensiver Lichteinstrahlung.
Geschützt
wird das Auge vom Oberlid und vom Unterlid, die innen eine Schleimhautschicht
haben. Der Lidschlag hat wie Wimpern und Brauen eine wichtige
Funktion für das Auge. Bei grellem Licht oder schnellen Bewegungen
schließt es sich mit Hilfe der Lider reflexartig. Dabei
verteilt sich Tränenflüssigkeit aus der Tränendrüse
über dem Auge, hält die Hornhaut und Bindehaut feucht
und schwemmt Schmutzteilchen weg.
In der Tränenflüssigkeit
ist auch ein leicht antibakterieller Wirkstoff enthalten (Lysozym),
der Keime bei ihrer Ansiedlung auf der Hornhaut abtötet.
Sind die Tränen von Reizstoffen oder Fremdkörpern im
Auge hervorgerufen, so haben sie eine andere chemische Zusammensetzung,
als wenn wir aufgrund von Trauer oder Freude weinen. Gefühlstränen
enthalten 24 Prozent mehr Hormone auf Eiweißbasis, die der
Körper bei seelischem Streß ausschüttet.
Dreißig
kleine Drüsen - die Meibomschen Drüsen - liegen an der
Innenseite der Augenlider. Sie sondern ein dickflüssiges
gelbliches Sekret ab, das ein Überlaufen der Tränenflüssigkeit
verhindert. Im Auge selbst wirkt diese Flüssigkeit als Schutzmittel,
das das Auge befeuchtet und reinigt.
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