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Das
autonome (unwillkürliche System), auch vegetatives Nervensystem
genannt, beeinflußt die Tätigkeiten von Herz, Lunge,
Magen, Darm, Harnblase und Blutgefäßen. Im Hypothalamus,
der dieses System steuert, laufen sämtliche Informationen
von verschiedenen Organen zusammen. Er reguliert diese Informationen
mit Hilfe des autonomen Systems und des endokrinen Systems. Wenn
bei starker körperlicher Aktivität mehr Sauerstoff verbraucht
wird, empfängt der Hypothalamus die Information "Sauerstoffmangel"
und veranlaßt eine Steigerung der Atemfrequenz und der Herzfrequenz.
Beim Aufenthalt in sauerstoffarmen Regionen - zum Beispiel im
Gebirge - stellt sich der Körper dementsprechend so um, daß
die Produktion der roten Blutkörperchen um bis zu vierzig
Prozent ansteigt, damit mehr Sauerstoff ins Körpergewebe
gelangt.
Das autonome
Nervensystem hat die Aufgabe, das Verhalten des menschlichen Körpers
so zu regulieren, daß Aktivität und Entspannung im
Gleichgewicht bleiben. Dies wird durch das antagonistische Zusammenspiel
von Parasymphaticus und Symphaticus erreicht. Der Symphaticus
bewirkt Leistungssteigerung in Streß- und Gefahrenmomenten,
während der Parasymphaticus für die Entspannung und
Regeneration des Körpers zuständig ist.
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